Sonntag, 18. Juli 2010
Stage on Screen - Trailer
Stage on Screen/Screen on Stage - International Festival of Performing Arts&Media Ludwigsburg
SOS – Der Kurztitel unseres neuen Festivals mag zunächst Verwunderung auslösen, steht diese Abkürzung in der Schifffahrt doch für "Save Our Souls". So abwegig aber ist diese Assoziation gar nicht, denn das SOS-Festival soll vor allem eines haben: Seele.
Das einzigartige Festival ist an der Schnittstelle von Theater, Musik und Medien angesiedelt und wird alle zwei Jahre unter einem wechselnden Schwerpunkt stattfinden. 2010 stand das Festival unter dem Motto "Music on Screen".
Montag, 28. Juni 2010
90 Jahre Salzburger Festspiele - Ausstellung/Installation
„90 Jahre Salzburger Festspiele - Das Große Welttheater“ 2010 feierten die Salzburger Festspiele ihr 90-jähriges Bestehen. Die Geburtsstunde schlug am 22. August 1920, als Hugo von Hofmannsthals Moralität „Jedermann“ in der Regie von Max Reinhardt erstmals auf dem Domplatz aufgeführt wurde. Seither etablierten sich die Salzburger Festspiele als das bedeutendste Drei-Sparten-Festival - für Oper, Schauspiel und Konzert.
Die Hauptausstellung im Salzburg Museum (Kunsthalle) gewährt einen Blick ins Innere der Weltbühne. Ausgehend von der Gründungsidee über die geschichtliche Entwicklung und Etablierung der Festspiele wird die Reise mitten ins Herz der Festspiele fortgesetzt, die ihren Höhe- und Endpunkt in der zentralen Installation der „Weltbühne“ findet - eine stilisierte Bühne mit multimedialer Bespielung. Der Besucher folgt einer Zeitleiste, welche die Entwicklung der Salzburger Festspiele über die Jahrzehnte nachvollziehbar macht. Dabei werden nicht nur die einzelnen Persönlichkeiten und ihr Werk vorgestellt, sondern auch die Verquickung mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen dargestellt sowie Ambivalenzen, Brüche und Kontinuitäten, die das Festival prägten und prägen, aufgezeigt.
Ein ausschließlich klassisches Ausstellen anhand von Tafeln, Objekten und Modellen erschien keine adäquate Darstellung des vielfältigen künstlerischen Schaffens. „Tonspuren“ und „Sprachamplituden“ zentraler Dokumente aus der Geschichte der Salzburger Festspiele wurden zu Generatoren der Ausstellungsflächen, bzw. die Flächen, sogenannte „Spanten“, visualisieren die Ton- und Sprachspuren, indem sie diese als räumliche Abwicklung abbilden.checkpointmedia realisierte die Ausstellung im Auftrag der Salzburger Festspiele und des Salzburg Museums. Ich arbeitete für diese zusammen mit Günther Auer an der Realisierung von 15 Videos, die multimedial die Geschichte der Festspiele aufarbeiteten und auf 15 Monitoren in der Ausstellung gezeigt wurden.
Freitag, 28. Mai 2010
Stage on Screen - Eröffnungsshow Konzept (Auszug)

Das Projekt setzt sich mit den Spannungsverhältnissen zwischen Bühne, Bildschirm und Musik anhand von deren historischer Entwicklung auseinander und bettet diese Thematik in eine moderne Echtzeit-Dramaturgie ein. Unser Interesse gilt dabei zunächst jener Zeit als Bühne und Bildschirm, bzw. Theater und Film noch nicht getrennt waren, also an den Anfängen der Projektion im Zeitalter des Barock. Unsere Projektion entwickelt sich im laufe der Aufführung vom Stummfilm über den Ton- und Farbfilm, hin zum Fernsehe- und Videobild um schließlich zum heutigen digitalen Bild zu gelangen. Diese diskursive Entwicklung soll dabei keineswegs belehrend wirken, sondern die Aufarbeitung dieser historischen Entwicklungen soll vielmehr die stilistischen Mittel für eine live Performance bilden, die eine möglichst große Bandbreite an Möglichkeiten der visuellen Gestaltung und damit auch der Interpretation liefert. Ein weiterer Hauptbezugspunkt des Projekts ist Architektur und deren Darstellung. Im laufe der Aufführung treten die Bilder im wahrsten Sinne des Wortes aus der „Fläche“ in den Raum und gehen eine Synergie mit den Bildern ein. Das starre Bild wird in moderne, an Musik gekoppelte Echtzeit Animationen und Filmsequenzen übergeführt, die die Leinwand dabei im wahrsten Sinne des Wortes verlassen. Der gesamte Raum wird somit wieder zur Bühne, in der die Zuschauer integriert werden. Der Akustische und Visuelle Raum soll im Laufe der Performance seine Richtung und den Zuschauer in seiner Position und Perspektive seiner Betrachtung nicht festlegen, sondern wählen lassen. Die Auflösung dieser Ausrichtung wurde dabei aber bewusst als Klimax innerhalb einer Dramaturgie gewählt, da eine Auflösung jeglicher Perspektive gleich zu Beginn der Vorführung, eher dem Charakter einer Installation gleichkommt und die filmische und erzählerische Form nicht richtig zur Geltung kommen kann.
Alexander König, Mai 2010
Dienstag, 22. September 2009
SWR3 New Pop Festival - Webguerilla Videos
Im Auftrag für den SWR filmten wir auf dem Gelände des New Pop Festivals in Baden-Baden spontan und ohne "Zensur" das Geschehen um das Festival. Gefragt war Direktheit und Authentizität.
In Zusammenarbeit mit Benedikt Bjarnason und Christian Müller.
Montag, 25. Mai 2009
LaValse - Stuttgarter Philharmoniker
Freitag, 6. Februar 2009
Online-Videodocumentation zur Audio Poverty Konferenz in Berlin
Konferenz im Haus der Kulturen der Welt mit DJ/rupture, Kodwo Eshun, BrianShimkovitz, John Eden, ensemble mosaik, Goodiepal, Diedrich Diederichsen, David Keenan, Stockhausens "Hunger", Josephine Foster & "Victor Herrero", Hair Police, Björn Gottstein u.a.
Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit Christoph Dreher und Christine Hahn.
Mittwoch, 3. September 2008
Remstalk - Imagefilm

Für diesen Imagefilm produzierte ich die Musik und entwarf die Grafiken.
"Exklusiv für den Remstlk produzierte die renommierte Filmakademie Basen-Württemberg den Imagefilm "Remstalk - der Film". Er zeigt sowohl die Wirtschaftskraft als auch die Lebensqualität des einzigartigen Landstrichs. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Unternehmen, die in ihrer Gesamtheit den vielfältigen Wirtschaftsstandort repräsentieren."
Regie: Benedikt Bjarnason
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